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Demnächst erfahren Sie hier etwas über die Künstler der nächsten CembaloTage.
Künstler und Dozenten 2010
SALLY FORTINO (Konzert I),
geboren in Bethlehem (USA), schloss ihr Studium 1972 mit Hauptfach Orgel am Moravian College mit dem
Bachelor of Arts with Honors in
Music (summa cum laude)
ab.
Ihre Ausbildung setzte sie als Cembalo-Schülerin bei Rolf Junghanns an der Schola Cantorum Basiliensis in der Schweiz fort, wo sie 1977 das Diplom für Alte Musik erwarb. 1978 kehrte sie als Lehrerin an das Moravian College zurück und war als Cembalistin des Washingtoner Ensembles Hesperus tätig.
Seit 1983 wohnt sie wieder in Basel und wirkt hier als Organistin, Cembalistin, Cembalolehrerin, Kuratorin alter Musikinstru- mente und Konzert-Organisatorin. Sie gibt regelmäßig Konzerte als Solistin und Kammermusikerin und wirkt auch bei CD- und Rundfunk-Aufnahmen mit. 1993 bis 2006 war Sally Fortino künstlerische Leiterin der Schlosskonzerte Bad Krozingen und Kuratorin der dort untergebrachten Neumeyer-Junghanns- Tracey-Sammlung historischer Tasteninstrumente. Seit 2002 veranstaltet sie Konzerte in ihrer eigenen Konzert-Galerie Pianofort'ino
in Basel. Neben ihrer Konzerttätigkeit ist sie Herausgeberin verschiedener
Werke barocker Orgel- und Kammermusik. In den letzten Jahren wurde sie auch vermehrt als Referentin und Musikerin zu internationalen Symposien eingeladen, z.B. in Edinburgh, Lausanne, Boston. Sally Fortino erforscht auch das unbekannte Repertoire von
Komponistinnen des 17. bis 19. Jahrhunderts, das sie bei Symposien und Konzerten
sowie mit einer CD-Aufnahme vorstellt.
ALEXANDER PULIAEV
(Konzert II)
wurde 1962 in St. Peterburg (ehem. Leningrad) geboren.
Seinen ersten Klavier- unterricht erhielt er im Alter
von 6
Jahren. 1985 schloss er
sein Klavierstudium
am Moskauer Konservatorium bei Wladimir Natansson ab. Nach einigen Jahren der Konzerttätigkeit als Solist und
Kammermusiker setzte er seine Ausbildung am Sweelinck Conservatorium in
Amsterdam bei Anneke Uittenbosch (Cembalo) und Stanley Hoogland (Hammerflügel)
fort. 1993 wurde er beim Internationalen Cembalowettbewerb in Warschau Preisträger.
Seit 1998 lebt Alexander Puliaev in Deutschland, wo er an der
Musikhochschule Köln (Abteilung Wuppertal) unterrichtet. Als Solist und
Kammermusiker ist er international gefragt und hat bereits mit Dirigenten wie
Peter Schreier, Ivor Bolton, Marcus Creed, Christoph Spering
zusammengearbeitet. Im kammermusikalischen Bereich bestehen Partnerschaften mit
Dorothee Oberlinger, Anton Steck, Hille Perl, Christoph Mayer, Vittorio
Ghielmi, Ensemble 1700, Kontraste Köln, Concerto Köln, Das Neue Orchester Köln.
Alexander Puliaev tritt regelmäßig bei den internationalen Musikfestivals in
aller Welt auf (Nantes, Tokyo, Schleswig- Holstein Musik-Festival, Festa da
Musica in Lissabon, Stockstädter Musiktage, Arolser Barock-Festspiele,
Banchetto Musicale in Vilnius usw.). Er hat diverse CD- Aufnahmen bei BIS und MARC AUREL Edition eingespielt.
KRIS VERHELST (Konzert III)
studierte Orgel bei Chris Dubois am
Lemmensinstitut in Löwen (Belgien) und Cembalo bei Jos van
Immerseel am Königlich Flämischen
Konservatorium in Antwerpen. Im Laufe des letzten Jahrzehnts erlangte sie einen internationalen Ruf sowohl als Solo- wie Continuospielerin im Rahmen zahlreicher Aufführungen und Aufnah- men mit renommierten Ensembles, wie den Orchestern Anima Eterna, Les Muffatti und Collegium Vocale und Kammermusikensembles wie More Maiorum, Oltremontano, La Sfera Armoniosa und Ricercar Consort. Bei den Konzerten, die Kris Verhelst in Europa, den USA und Japan aufführte, kamen bislang sowohl historische Originalinstrumente als auch moderne Nachbauten zum Einsatz. Ihre künstlerischen Interpretationen sind stets gekennzeichnet von
tiefem Verständnis und hohem Respekt gegenüber den einzigartigen Qualitäten jedes einzelnen Instruments.
Tonaufnahmen mit Kris Verhelst erschienen bei Passacaille, Accent, Ramée, Klara, Channel Classics, Mirare, Aliud and EMR. Während der vergangenen Jahre war sie zudem in steigendem Maße als Clavichordspielerin aktiv.
Kris Verhelst lehrt Cembalo, Basso Continuo und Kammermusik am Lemmensinstitut in Löwen und erhält regelmäßig Einladungen zur Leitung von Meisterklassen und Workshops.
KARLA SCHRÖTER (Konzert IV)
studierte
zunächst Orgel und Cembalo in Freiburg,
Stuttgart und Amsterdam (Ton Koopman),
bevor sie eine intensive Ausbildung auf historischen Oboeninstrumenten begann;
zu ihren Lehrern zählen hier Paul
Dombrecht, Marcel Ponseele und
Michael Niesemann. Ihre umfangreiche kammermusikalische Erfahrung beruht auf
langjähriger Praxis auf diesem Gebiet in unterschiedlichsten
Besetzungen und
Formationen. Durch ihre Forschungstätigkeit in Bibliotheken im In-
und Ausland
können die Programme von „CONCERT ROYAL“, Köln mit immer wieder
neuen, noch unbekannten Glanzlichtern aufwarten.
IMOLA GOMBOS (Konzert IV)
wurde in Budapest geboren. Sie erhielt
ihren ersten Unterricht auf dem Cello im Alter von dreizehn
Jahren. 1990 und
1993 war sie Preisträgerin des Staatlichen
Cellowettbewerbs in Ungarn. An der
Franz-Liszt-Hochschule für Musik in Budapest erwarb sie
1997 das Kammermusik- und Pädagogikdiplom. Es folgte ein Gaststudium an der Universität
für Musik in
Wien, danach setzte sie ihre Ausbildung an der Musikhochschule in
Frankfurt am
Main fort, wo sie bei Prof. Rainer Zipperling Barockcello und Viola da
gamba
studierte. 2001 war sie sie Stipendiatin des DAAD und 2005 schloss sie
ihr
Studium in Fankfurt ab und absolvierte zuletzt an der Hochschule der
Künste in
Bremen ein Aufbaustudium bei Prof. Hille Perl. Sie musizierte mit
bekannten
Künstlern der Alte Musik-Szene wie Monica Huggett, John Holloway,
Barthold
Kuijken und Gabriel Garrido.
HARALD HOEREN
(Konzert IV, Workshop I)
begann seine musikalische Lauf- bahn bei der "Camerata Köln". Als Cembalist und
Fortepianospieler hat er sich in über 50
CD-Einspielungen mit Musik vom
Frühbarock bis hin zur Wiener Klassik
profiliert. Neben seinen solistischen Auftritten widmet er sich im Trio
1790
und im Ensemble Fiati con Tasto Köln dem kammermusikalischen
Repertoire von der
Frühklassik bis zur Frühromantik. 1983 und 1990 war er
Gastprofessor an der
University of the Philippines in Manila, seit 1984 leitet er eine
Klasse für
historische Tasteninstrumente an der Musikhochschule in Frankfurt am
Main, wo
er 1999 zum Professor ernannt wurde.

SUZANA MENDES (Konzert V) studierte Cembalo und Clavichord
in ihrer Heimatstadt Lissabon, sowie in Amsterdam, Oslo und Köln, wo sie bei
Prof. Ketil Haugsand 1997 ihr Diplom „mit Auszeichnung“ und 2000 ihr
Konzertexamen am Cembalo und Clavichord absolvierte. Weiter entscheidende
Impulse erhielt Sie von Anneke Uittenbosch, Gustav Leonhardt und Richard Egarr. Speziell
über iberische Tastenmusik nahm sie an zahlreichen Seminaren unter der Leitung
von M. S. Kastner, G. Doderer, C. Rosado Fernandes,
J. L. Gonzalez Uriol und Luisa
Morales teil. Suzana
Mendes tritt europaweit sowohl solistisch als auch mit verschiedenen Ensembles
auf.
Neben CD-Produktionen
wirkte sie bei Rundfunkaufnahmen mit. Sie
beschäftigt sich intensiv mit historischen Stimmungen sowie praktischen
Aspekten von Bau und Pflege von historischen Tasteninstrumenten.
Sie gibt
regelmäßig Meisterkurse für Cembalo, Clavichord, Kammermusik und Stimmung,
privat und an der Musikhochschule in Porto und Lissabon (Portugal).
KAUNG-AE LEE (Konzert VII) wurde in
Süd-Korea geboren. Sie studierte Cembalo bei Prof. Ketil Haugsand an der
Hochschule für Musik Köln. Ihr Diplom legte sie mit ausgezeichnetem Erfolg ab.
Es folgte ein Kammermusikstudium für Alte Musik bei Prof. Konrad Junghänel, das
sie mit dem Konzertexamen abschloss. Ihr solistisches Konzertexamen legte sie
an der Folkwang Hochschule Essen bei Prof. Christian Rieger ab. Kaung-Ae Lee
hatte als Solistin ihr Debüt mit der CD „Cembalo fever“. Sie hat bei verschiedenen Barockfestivals mitgewirkt und
konzertiert als Solistin und Continuospielerin im In- und Ausland. Kaung-Ae Lee
ist Dozentin an der Folkwang Hochschule Essen.
KARIN LEISTER (Konzert
VII) ist freiberufliche Musikerin und übt
eine vielfältige Kammermusiktätigkeit aus. Sie studierte
Violine an der
Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar und bei
Frau Prof. Kästner-Boche
in Leipzig. Engagements als Orchestermusikerin hatte sie u.a. an der
Mecklenburgischen
Staatskapelle Schwerin und am Philharmonischen Orchester Erfurt. Im
Jahr 2003
gründete sie “das neue streichtrio“ in Wuppertal, 2004
erfolgte eine CD-Einspielung mit dem „Accento-
Klavierquartett“. Sie
ist Mitbegründerin von „Collegium InstrumenTal“.
Regelmäßig wirkt sie
mit beim Folkwang Kammerorchester Essen und beim
„Düsseldorfer
Barockorchester“. Konzertreisen führten sie u.a. in die
Schweiz, nach Spanien
und Polen. Seit 1999 hat sie eine Unterrichtstätigkeit an der
Musikschule in
Essen-Kettwig.
ANKE MEISEN (Konzert
VII) erhielt ihren ersten Blockflötenunterricht im
Alter von neun Jahren an der Musikschule in Meppen. Später kam das Fach
Querflöte hinzu. Nach dem Abitur studierte sie Instrumentalpädagogik mit
Hauptfach Blockflöte an der Folkwanghochschule in Essen. Ihre Ausbildung wurde
durch Studien in Düsseldorf und Wuppertal (Traversflöte) und verschiedene
Meisterkurse ergänzt. Sie ist Mitglied in unterschiedlichen Kammermusikensembles und unterrichtet an der
Musikschule Bochum.
LENNEPER KAMMERORCHESTER (Konzert VII)
Im Lenneper
Kammerorchester musizieren ambitionierte Laien-Musiker. Das vor 35
Jahren gegründete Streicherensemble ist bei der Ev.
Kirchengemeinde Lennep beheimatet. Es widmet sich vornehmlich der Musik
des 17. und 18. Jahrhunderts. Seit 2001 wird es von den
Kirchenmusikern Heidemarie und Markus Fritz geleitet.
MARKUS FRITZ (Konzert VII) geboren 1969 bei Dresden,
studierte an der Ev. Hochschule für Kirchenmusik in Halle/Saale
und legte dort das kirchenmusikalische A-Examen ab. Seit 2001 ist er
als Kirchenmusiker in der Ev. Kirchengemeinde Lennep tätig.
ULRICH VAN AAKEN (Workshop II) Jahrgang 1951, begann
nach Abschluss des Schulmusikstudiums eine Lehre im Klavier- und
Cembalobau bei der Fa. Piano Funk in Mönchengladbach. In den
darauffolgenden "Wanderjahren" vertiefte er seine Kenntnisse durch die
Arbeit in verschiedenen Klavierbaufirmen in Nord- und Westdeutschland.
Nach seiner Tätigkeit als Techniker und Konzertstimmer bei
Steinway & Sons in Berlin wechselte er zur Ausbildung von blinden
Klavierstimmern in das Berufsförderungswerk Veitshöchheim bei
Würzburg, wo er heute als Fachlehrer tätig ist. Daneben
betreut er historische Tasteninstrumente der Musikhochschule
Würzburg, die Instrumente der bekannten Musikfestivals "Kissinger
Sommer" und "Würzburger Mozartfest" sowie zahlreicher
Musikinstitutionen und ist im unterfränkischen Raum bei
Privatkunden ein gefragter Klavierfachmann.
Er ist durch zahlreiche Beiträge in der europäischen
Klavierbaufachzeitschrift "europiano" hervorgetreten und wurde vom
Deutschen Tonkünstlerverband als Dozent für ein
Cembalostimmseminar verpflichtet.
MARTIN
KATHER (Workshop III) wurde 1963 als Sohn einer Pianistin und eines Maurermeisters geboren. Die
Verschmelzung von Bau und Musik wurde für ihn zu einer natürlichen Umgebung und
entwickelte sich bald zu seiner Leidenschaft. 1986 brachte ihn seine damalige
Klavierlehrerin Heidi Kommerell auf die Idee, beide Berufe zu verbinden: "Du
bist begabt, Instrumente zu bauen".
Seitdem
lernte und arbeitete er mit internationalen Cembalobauern und Musikern, reiste
und lebte in Deutschland, Belgien, Frankreich, der Schweiz und Italien und nahm
an internationalen Ausstellungen und Veranstaltungen teil, was ihm das nötige
Wissen über so verschiedene Stile wie der deutschen, französischen, flämischen
und italienischen Schule brachte.
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